Diese Seite ist meiner Solaranlage auf dem Dach gewidmet

Standort der Solaranlage: Einfamilienhaus in Dettingen/Erms (BW)

Sie funktioniert mit Vakuumröhrenkollelktoren und ist praktisch eine 2. "Solarheizung"

Vakuumröhrenkollektoren (Link: Wikipedia / Vakummröhrenkollektor) stellten durch ihre Bauweise eine Spezialform unter Sonnenkollektoren dar. Diese sind der eigentliche Hauptbestandteil einer thermischen Solaranlage zur Gewinnung von Warmwasser (für Dusche, Bad oder Waschmaschine) oder gar zur Unterstützung der Heizung ("Heizungsunterstützung"). In den Kollektoren selbst zirkuliert in der Regel analog zum Kühlkreislauf bei Autos ein Gemisch aus Wasser und einem Zusatz als Frostschutz (z.B. Glykol). Lediglich ein Hersteller führte hierzu ein System ein, welches aus reinem Wasser besteht. Das Wasser macht den sonst üblichen regelmäßigen Austausch des Glykols überflüssig und sorgt durch eine intelligente Steuerung eine Verhinderung des Einfrierens der Solaranlage im Winter bei Minusgraden.

Das Besondere an Vakuumröhrenkollektoren ist ihre hohe Energieausbeute (gegenüber Flachkollektoren) bei widrigem Wetter, d.h. bei bewölktem Himmel oder kälteren Jahreszeiten. Dies liegt zum Einen in der Absorption von diffusem Licht begründet ("gebrochene Lichtstrahlen" durch Wolken), zum Anderem an der guten Isolierung durch das Vakuum innerhalb der Röhren (innen - außen).

 

 

Das Funktionsprinzip einer Vakuum-Röhre ähnelt also dem einer herkömmlichen Thermoskanne zur Erhaltung hoher Temperaturen, da die Wärme nicht entweichen kann. Für den Einsatz in einer Solaranlage wird ein Vakuumröhrenkolltor zusätzlich mit einem speziell beschichteten Spiegel (CPC-Spiegel, steht für Compound Parabolic Concentrator) versehen, welcher unabhängig vom aktuellen Sonnenstand alle Lichtstrahlen auf das Innere der Röhre (und damit der Flüssigkeit) umlenkt und bündelt.

 

 Funktionsweise Vakuumröhrenkollektor mit CPC-Technik

Das auf diese Art und Weise solar erwärmte Wasser oder Glykolgemsich wird nun mittels einer elektrischen Pumpe hinab zum Speicher ("Wärmespeicher") geleitet, wo es je nach System das eigentliche Dusch- oder Heizungswasser erwärmt, dabei wieder abkühlt und erneut in die Solaranlage geschickt wird. Dieser Vorgang geht so lange weiter, bis eine zuvor definierte Temperatur im Wärmespeicher erreicht wird.

Letztes Jahr konnte ich dadurch meine Heizkosten knapp um die Hälfte reduzieren. Wobei vielleicht ehrlicherweise dazu sagen sollte, dass ich seitdem auch bewusster "heize" und die Solaranlage zusammen mit vielen anderen Maßnahmen zur Reduktion der Gasrechnung beigetragen hat. Letztendlich ausschlaggebend für mich war die Tatsache, dass es von der Bafa auch noch ordentlich Fördermittel für meine Solaranlage dazugab (in Höhe von 105 Euro pro Quadratmeter Modulfläche  :-)

 

 

 

Ingesammt bin ich sehr zufrieden und ärgere mich nur, dass ich mir nicht schon lange eine Solaranlage hab installieren lassen.

Anbei der Link des Herstellers meiner Solaranlage:

 

www.paradigma.de 

weitere Anbieter:

www.buso.de

 

www.schüco.de

 

 

 

 

Grüße, UT